Heizölpreis heute · Bundesdurchschnitt · Deutschland
| Bestellmenge | Pro 100 L | Pro Liter | Gesamt |
|---|---|---|---|
| 1.000 Liter | — | — | — |
| 3.000 Liter · typisch | — | — | — |
| 5.000 Liter | — | — | — |
Anders als Benzin kaufen Sie Heizöl nicht spontan, sondern auf Vorrat – meist 2.000 bis 3.000 Liter, die per Tankwagen geliefert werden. Das gibt Ihnen einen entscheidenden Vorteil: Sie können den Bestellzeitpunkt frei wählen und antizyklisch kaufen.
Typisches Saisonmuster: Heizöl ist im Sommer (Mai–August) meist günstiger, im Winter teurer – weil dann alle gleichzeitig nachfragen.
Wer im Sommer bestellt, wenn die Nachfrage niedrig ist, zahlt im Schnitt weniger als in der kalten Jahreszeit. Voraussetzung ist ausreichend Tankkapazität. Bei knappen Beständen lohnt sich der Blick auf den Preisverlauf oben – und Geduld an Tagen mit fallendem Rohölpreis.
Überraschend wenig im Vergleich zu Benzin. Während beim Sprit rund die Hälfte Steuern sind, liegt der Steueranteil bei Heizöl nur bei etwa einem Drittel – weil die Energiesteuer auf Heizöl deutlich niedriger ist als auf Kraftstoff. So setzt sich der Preis für 100 Liter zusammen:
Die Energiesteuer auf Heizöl EL beträgt 6,135 Cent pro Liter (6,14 €/100L) – ein fester Betrag, unabhängig vom Marktpreis. Darauf und auf alle anderen Bestandteile kommen 19 % Mehrwertsteuer. Sie zahlen also auch Mehrwertsteuer auf die Energiesteuer und die CO₂-Abgabe.
Der größte Preistreiber der kommenden Jahre ist die CO₂-Abgabe. Sie wurde 2021 eingeführt und steigt planmäßig jedes Jahr: 2025 lag der CO₂-Preis bei 55 € pro Tonne, 2026 bei bis zu 65 € pro Tonne. Für Heizöl bedeutet das einen Aufschlag von rund 17 bis 21 Cent pro Liter.
Bei einem Jahresverbrauch von 2.000 Litern zahlt ein durchschnittlicher Haushalt 2026 etwa 350–410 € allein an CO₂-Abgabe – Tendenz steigend. Genau das ist das zentrale Argument der Wärmewende: Heizöl-Heizen wird durch die CO₂-Bepreisung Jahr für Jahr teurer, während Wärmepumpen staatlich gefördert werden. Wer heute eine neue Heizung plant, sollte diese absehbare Kostensteigerung einrechnen.
Beim Kauf gilt: größere Mengen sind pro Liter günstiger, weil die Lieferkosten auf mehr Liter verteilt werden. Eine 3.000-Liter-Bestellung kostet pro Liter oft 1–2 Cent weniger als 1.000 Liter. Auch eine Sammelbestellung mit Nachbarn senkt den Preis.
Standard ist heute schwefelarmes Heizöl EL (extra leicht), das moderne Brennwertkessel benötigen. Premium-Heizöl enthält Additive für bessere Lagerfähigkeit und sauberere Verbrennung und kostet etwas mehr – sinnvoll vor allem, wenn das Öl lange im Tank bleibt. Der oben angezeigte Preis bezieht sich auf Standard-Qualität.
Der Heizölpreis im Bundesdurchschnitt wird täglich oben auf dieser Seite angezeigt – als Preis pro 100 Liter für eine Standard-Abnahme von 3.000 Litern inklusive Lieferung und MwSt. Die Daten stammen von esyoil und TECSON mit automatischer Reservequelle.
Statistisch im Sommer (Juni–August), weil die Nachfrage niedrig ist. Im Herbst und Winter steigt die Nachfrage und meist der Preis. Wer Lagerkapazität hat, bestellt antizyklisch in der warmen Jahreszeit. Siehe das Saisonmuster oben.
Energiesteuer (ca. 6,14 €/100L), CO₂-Abgabe (2026 ca. 17 €/100L) und 19 % MwSt auf alles. Zusammen rund ein Drittel – deutlich weniger als bei Benzin, weil die Energiesteuer auf Heizöl niedrig ist.
Eine typische Bestellung liegt bei 2.000–3.000 Litern. Bei rund 123 €/100L kostet eine 3.000-Liter-Füllung etwa 3.700 €. Größere Mengen sind pro Liter günstiger. Nutzen Sie den Bestellmengen-Rechner oben.
Der CO₂-Preis steigt 2026 auf 55–65 €/t und verteuert Heizöl um ca. 17–21 Cent/Liter. Da er jährlich weiter steigt, wird Heizöl-Heizen schrittweise teurer – ein Hauptgrund für den Umstieg auf Wärmepumpen.
Standard ist schwefelarmes Heizöl EL für moderne Brennwertkessel. Premium enthält Additive für längere Lagerfähigkeit und sauberere Verbrennung und kostet etwas mehr. Der angezeigte Preis gilt für Standard-Qualität.