Heizölpreis heute · Schweiz-Durchschnitt
| Bestellmenge | Pro 100 L | Pro Liter | Gesamt |
|---|---|---|---|
| 1.000 Liter | — | — | — |
| 3.000 Liter · typisch | — | — | — |
| 5.000 Liter | — | — | — |
Heizöl kaufen Sie auf Vorrat – meist 2.000 bis 3.000 Liter per Tankwagen. Der grosse Vorteil: Sie wählen den Bestellzeitpunkt frei. Wie in ganz Mitteleuropa ist Heizöl in der Schweiz im Sommer meist günstiger, weil die Nachfrage niedrig ist.
Typisches Saisonmuster in der Schweiz: Heizöl ist im Sommer meist günstiger, im Winter teurer.
Wer im Sommer bestellt, zahlt im Schnitt weniger als in der kalten Jahreszeit. Voraussetzung ist genügend Tankkapazität. Auch regional gibt es Unterschiede: Im dicht besiedelten Mittelland mit kurzen Lieferwegen ist Heizöl tendenziell günstiger als in alpinen Bergregionen, wo der Tankwagen längere Strecken zurücklegt.
Die Schweiz ist ein Sonderfall: Auf Heizöl wird – anders als in Deutschland und Österreich – keine Mineralölsteuer erhoben. Dafür gibt es die CO2-Abgabe. So setzt sich der Preis für 100 Liter zusammen:
Während Deutschland (Energiesteuer) und Österreich (MÖSt) Heizöl mit einer Verbrauchssteuer belasten, ist Heizöl extra leicht in der Schweiz davon befreit. Der grösste Kostenblock bleibt damit der Produktpreis. Die zentrale Klimaabgabe ist hier die CO2-Abgabe – aktuell 120 CHF pro Tonne CO2, das entspricht rund 30 CHF pro 100 Liter Heizöl. Auf alle Bestandteile kommen 8,1 % MWST.
Die Schweizer CO2-Abgabe ist eine echte Lenkungsabgabe – und das unterscheidet sie grundlegend vom deutschen und österreichischen Modell. Sie soll nicht den Staatshaushalt füllen, sondern klimaschädliches Heizen verteuern und so das Verhalten lenken.
Rund zwei Drittel der Einnahmen werden an die Bevölkerung und die Wirtschaft zurückverteilt. Private Haushalte erhalten ihren Anteil über einen Rabatt auf die Krankenkassen-Prämie – pro Kopf und unabhängig vom Einkommen. Unternehmen bekommen ihren Teil über die AHV-Lohnsumme gutgeschrieben. In Deutschland fliesst die CO2-Abgabe vollständig in den Bundeshaushalt, in Österreich gibt es den Klimabonus – die Rückverteilung über die Krankenkasse ist eine Schweizer Besonderheit.
Wie überall gilt: grössere Mengen sind pro Liter günstiger, weil sich die Lieferkosten verteilen. Eine 3.000-Liter-Bestellung kostet pro Liter oft 1–2 Rappen weniger als 1.000 Liter. Auch Sammelbestellungen mit Nachbarn senken den Preis spürbar.
Standard ist schwefelarmes Heizöl EL. Öko- oder Premium-Heizöl enthält Additive für bessere Lagerfähigkeit und sauberere Verbrennung – sinnvoll, wenn das Öl lange im Tank bleibt. Der angezeigte Preis bezieht sich auf Standard-Qualität.
Der Heizölpreis im Schweiz-Durchschnitt wird täglich oben auf dieser Seite angezeigt – als Preis pro 100 Liter für eine Standard-Abnahme von 3.000 Litern inklusive Lieferung und MWST. Quelle: heizoel24.ch.
Statistisch im Sommer (Juni–August), weil die Nachfrage niedrig ist. Wer Lagerkapazität hat, bestellt antizyklisch. Auch regional gibt es Unterschiede – im Mittelland ist Heizöl oft günstiger als in Bergregionen mit längeren Lieferwegen.
Nein. Anders als in Deutschland und Österreich ist Heizöl extra leicht in der Schweiz von der Mineralölsteuer befreit. Die zentrale Abgabe ist die CO2-Abgabe von 120 CHF/t (rund 30 CHF/100L), dazu kommen 8,1 % MWST.
2026 liegt die CO2-Abgabe bei 120 CHF pro Tonne CO2 – das entspricht etwa 30 CHF pro 100 Liter Heizöl. Sie ist als Lenkungsabgabe ausgestaltet und wird grösstenteils wieder an die Bevölkerung zurückverteilt.
Teilweise ja. Rund zwei Drittel der Einnahmen werden zurückverteilt – Haushalte über einen Rabatt auf die Krankenkassen-Prämie (pro Kopf), Unternehmen über die AHV-Lohnsumme. Das ist die Schweizer Besonderheit gegenüber Deutschland und Österreich.
Standard ist schwefelarmes Heizöl EL. Öko- oder Premium-Qualität enthält Additive für längere Lagerfähigkeit und sauberere Verbrennung und kostet etwas mehr. Der angezeigte Preis gilt für Standard-Qualität.