Heizölpreis heute · Österreich-Durchschnitt
| Bestellmenge | Pro 100 L | Pro Liter | Gesamt |
|---|---|---|---|
| 1.000 Liter | — | — | — |
| 3.000 Liter · typisch | — | — | — |
| 5.000 Liter | — | — | — |
Heizöl kaufen Sie auf Vorrat – meist 2.000 bis 3.000 Liter per Tankwagen. Der große Vorteil: Sie wählen den Bestellzeitpunkt frei. Wie in ganz Mitteleuropa ist Heizöl in Österreich im Sommer meist günstiger, weil die Nachfrage niedrig ist.
Typisches Saisonmuster in Österreich: Heizöl ist im Sommer meist günstiger, im Winter teurer.
Wer im Sommer bestellt, zahlt im Schnitt weniger als in der kalten Jahreszeit. Voraussetzung ist genügend Tankkapazität. In Österreich verteilen sich die Preise zudem regional: In Bundesländern mit dichter Händlerstruktur (etwa Oberösterreich, Niederösterreich) ist Heizöl tendenziell günstiger als in alpinen Regionen mit längeren Lieferwegen.
Der Steueranteil bei Heizöl ist in Österreich etwas höher als in Deutschland – vor allem wegen der höheren Mineralölsteuer (MÖSt). So setzt sich der Preis für 100 Liter zusammen:
Die Mineralölsteuer auf Heizöl extra leicht beträgt in Österreich 98 € pro 1.000 Liter (9,80 €/100L) – spürbar mehr als die deutsche Energiesteuer von rund 6,14 €/100L. Darauf und auf alle übrigen Bestandteile kommen 20 % Umsatzsteuer.
Österreich führte 2022 mit dem Nationalen Emissionszertifikatehandelsgesetz (NEHG) einen eigenen CO2-Preis ein. Anders als der deutsche CO2-Preis, der 2026 auf bis zu 65 €/t steigt, bleibt der österreichische CO2-Preis 2026 bei 55 €/t eingefroren – die ursprünglich geplante Erhöhung wurde ausgesetzt.
Eine österreichische Besonderheit: Ein Teil der CO2-Einnahmen fließt über den Klimabonus direkt an die Haushalte zurück. Damit unterscheidet sich Österreich vom deutschen Modell, wo die CO2-Abgabe vollständig in den Bundeshaushalt fließt. Für Heizölkunden heißt das: Die CO2-Belastung von rund 14,60 €/100L wird teilweise durch den jährlichen Klimabonus kompensiert.
Wie überall gilt: größere Mengen sind pro Liter günstiger, weil sich die Lieferkosten verteilen. Eine 3.000-Liter-Bestellung kostet pro Liter oft 1–2 Cent weniger als 1.000 Liter. Auch Sammelbestellungen mit Nachbarn oder über regionale Heizöl-Genossenschaften senken den Preis.
Standard ist schwefelarmes Heizöl EL. Premium-Heizöl enthält Additive für bessere Lagerfähigkeit und sauberere Verbrennung – sinnvoll, wenn das Öl lange im Tank bleibt. Der angezeigte Preis bezieht sich auf Standard-Qualität.
Der Heizölpreis im Österreich-Durchschnitt wird täglich oben auf dieser Seite angezeigt – als Preis pro 100 Liter für eine Standard-Abnahme von 3.000 Litern inklusive Lieferung und USt. Quelle: heizoel24.at.
Statistisch im Sommer (Juni–August), weil die Nachfrage niedrig ist. Wer Lagerkapazität hat, bestellt antizyklisch. Auch regional gibt es Unterschiede – in dicht besiedelten Bundesländern ist Heizöl oft günstiger.
Die MÖSt auf Heizöl extra leicht beträgt 98 € pro 1.000 Liter (9,80 €/100L) – höher als die deutsche Energiesteuer. Dazu kommen die CO2-Bepreisung und 20 % USt.
Das NEHG ist Österreichs nationaler CO2-Preis seit 2022. Für 2026 wurde er bei 55 €/t eingefroren statt wie geplant zu steigen. Das hält die CO2-Belastung auf Heizöl bei rund 14,60 €/100L stabil.
Ein Teil der österreichischen CO2-Einnahmen wird über den jährlichen Klimabonus direkt an die Haushalte zurückgezahlt – ein Ausgleich für die CO2-Bepreisung, den es in dieser Form in Deutschland nicht gibt.
Standard ist schwefelarmes Heizöl EL. Premium enthält Additive für längere Lagerfähigkeit und sauberere Verbrennung und kostet etwas mehr. Der angezeigte Preis gilt für Standard-Qualität.